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Sa, 9. Dezember 2017

Bang Your Head Weihnachtsfeier – Axxis, Grave Digger u.m.

Messegelände (Balingen, DE)
16.12.2017

Weihnachtsfeier in Balingen  – wenn Musiker zu Fans werden

Knapp fünf Monate nach dem Bang Your Head!!! Festival bitten die Veranstalter die Fans der härteren Klänge wieder nach Balingen. Die erste Bang Your Head!!! Weihnachtsfeier steht auf dem Programm. Da lässt sich Metalinside nicht lumpen und macht sich einmal mehr auf den Weg auf die Schwäbische Alb…

Horst Franz hat ein feines Line Up zusammengestellt, welches vor allem die Fans der melodiöseren Stilrichtungen anspricht. Zudem sind’s ausser vielleicht Grave Digger Bands, die man zumindest im Moment nicht alle paar Wochen zu Gesicht bekommt. Kamera einpacken und los zum Treffpunkt, wo einen die Kolleginnen und Kollegen mit dem VW-Büssli aufladen. Balingen, here we come!

Als wir eine halbe Stunde vor Beginn in der Messehalle eintreffen, ist noch nicht allzu viel los. Draussen gibt’s zwei Futterstände, einer davon bietet ein Hammer Chilli an! Und weil’s am Abend dann auch richtig kalt wird, stehen ein paar Ölfässer bereit, in denen später eingeheizt wird. Drinnen gibt’s einen Biergarten im Tannenwald, der ist allerdings nur für VIP’s und so zugelassen. Die Verkäuferinnen am Merch Stand sind als Samichlausinnen verkleidet, beim Mischpult stehen zwei grosse (aufblasbare…) Schneemänner, einzelne Boxen auf der Bühne sind mit Schlaufen verziert und über der Stage hängen Sterne und Schneeflocken. Die Organisatoren haben sich richtig Mühe gegeben, den Laden auf festlich zu trimmen! Nur beim Bier trifft das nicht zu – Fürstenberg. War ja zu befürchten… Das Catering hingegen läuft ansonsten wie beim Festival mit dem Bon System, nichts Neues also.

Emerald Sun

Als Emerald Sun pünktlich um 15h die Bühne betreten, läuft immer noch nicht viel. Die Griechen um Fronter Stelios “Theo” Tsakiridis kümmern die noch lichten vorderen Reihen jedoch nicht und sie starten mit dem rasanten „Scream Out Loud“ in ihren Auftritt – der Tarif wird grade mal bekannt gegeben! Allerdings ist der Sound zu Beginn alles andere als optimal, doch das ändert sich zum Glück dann etwas später. Die sechs Jungs setzen heute generell vor allem auf ihre schnelleren Nummern und hauen den Fans ihre treibenden Power Metal Hymnen um die Ohren. Der in Deutschland aufgewachsene Tsakiridis spricht immer mal wieder den Zusammenhalt der Metalszene an: „We Won’t Fall“! Im direkten Anschluss folgt dann der Höhepunkt: Die Über-Hymne „Metal Dome“! Der wohl langsamste Song und dann dieser Refrain – meine Herren! Kein Wunder, dass danach sogar „Emerald Sun“ Rufe aus dem Publikum laut werden!

Mit dem schnellen „Dust And Bones“ und dem noch schnelleren „Screamers In The Storm“ beenden Emerald Sun nach 50 Minuten ihren Arbeitstag. Und ich hab’s wieder verpasst, rechtzeitig ein T-Shirt zu kaufen… Dafür freu ich mich auf das neue Album, welches im April erscheinen soll!

Setliste Emerald Sun

1. Scream Out Loud
2. Theatre Of Pain
3. No More Fear
4. We Won’t Fall
5. Metal Dome
6. Where Angels Fly
7. Speak Of The Devil
8. Dust And Bones
9. Screamers In The Storm

Burning Witches

In diesem Jahr gab’s eine Band, an der man zumindest in der Schweiz kaum vorbei kam: Burning Witches! Die fünf Ladies aus Brugg AG haben vor kurzem ihr viel umjubeltes und durchaus auch stark beworbenes Debüt-Album veröffentlicht. Aber wie Kollege Dutti bereits in seinem damaligen Review richtig sagt: Da ist mehr als nur fauler Zauber (sprich: Marketing) dahinter! Für mich ist’s die Live Premiere und ich bin mehr als nur gespannt, was die brennenden Hexen heute abliefern werden…

Was sehr schnell auffällt: Die unglaubliche Routine, welche die Mädels hier an den Tag legen! Dass es sich hier doch um eine recht junge Band handelt, merkt man als Zuschauer kaum. Die Fünf sind super eingespielt, zeigen grosse Spielfreude und keine Spur von Nervosität oder ähnlichem. Vom Opener „Metal Demons“ bis zum Rausschmeisser „Burning Witches“: Ein durchwegs bärenstarker Auftritt. Das Judas Priest Cover „Jawbreaker“ wird lauthals gefeiert, gleiches gilt für Dio’s „Holy Diver“, welcher im direkten Vergleich allerdings den Kürzeren zieht. Doch das alles heisst nicht, dass die eigenen Songs nichts taugen! „Creatures Of The Night“ und der Album Opener „Black Widow“ fallen mir da besonders positiv auf. Schlussendlich beweisen Seraina, Romana, Alea, Jay und Lala dass sie mehr können als nur gut aussehen! Die Belohnung dafür? Sie dürfen eine nicht geplante Zugabe spielen (ein weiteres Mal „We Eat Your Children“) und Horst verpflichtet die Truppe vom Fleck weg fürs Festival nächstes Jahr! Well done, ihr Hexen!

Setliste Burning Witches

1. Metal Demons
2. We Eat Your Children
3. Bloody Rose
4. Creatures of the Night
5. Dark Companion
6. Creator of Hell
7. Save Me
8. Jawbreaker
9. Black Widow
10. Holy Diver
11. Burning Witches
12. We Eat Your Children*

*Zugabe

Stallion

Nachdem draussen eine „Feuershow“ auf dem Programm stand (Kollegen zufolge soll es nix spektakuläres gewesen sein – ich hab’s jedenfalls verpasst, geh doch nicht freiwillig in diese Saukälte raus…), so ist es nun Zeit für eine Reise in die Vergangenheit. 80er Jahre. Hat hier jemand grad „Old School“ gerufen?? Wenn dieser Ausdruck auf eine Band zutrifft, dann auf Stallion! High Speed Heavy Metal mit hohem Gesang, Nieten und Leder, Spandex Hosen und weisse Turnschuhe mit weissen Socken, sogar das Gemächt des Frontmanns ist nietengeschützt – so geht das!

Die Süddeutschen haben vor kurzem ein neues Album rausgegeben, das nennt sich „From The Dead“ und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Ding zwar gekauft, aber noch kaum gehört habe. Zum „Glück“ beginnen Pauli und seine Jungs ihren Gig jedoch mit etwas Altbekanntem: „Rise And Ride“. Von Sekunde eins an steppt da der Bär in der mittlerweile besser gefüllten Halle! Der Sound und speziell der Gesang sind sicher nicht jedermanns Sache, doch hier findet der grösste Teil der Zuschauer ganz offensichtlich Gefallen daran. Und so lassen sich die Hengste nicht lumpen und jagen nach „Down And Out“ grad die Hymne „Wild Stallions“ in die feierwütige Meute. Das Gaspedal wird permanent fast bis zum Anschlag durchgedrückt, und speziell Pauli steht kaum eine Sekunde ruhig, rennt, spurtet, marschiert über die Bühne und zeigt trotzdem keinerlei Gesangsprobleme. Starke Leistung!

Den kürzesten Song des Festivals haben sie auch im Programm: Ein kaum 20-sekündiges politisches Statement. Der Titel und auch der Text bestehen aus genau zwei Wörtern: „Kill Fascists“! Mehr braucht’s nicht…
Bald ist Weihnachten, da werden schon mal Geschenke verteilt. Zum Beispiel von Santa Pauli! Die passenden rot/weissen Hosen trägt er eh schon, jetzt gibt’s noch einen roten Kittel und rote Hasenohren – so kostümiert und mit grossem Sack marschiert der Fronter unter grossem Jubel kurz vor dem Ende auf die Bühne und verteilt Schokolade und andere Dinge, bevor mit „Canadian Steele“ zum Abschluss nochmals richtig Gas gegeben wird. Ein Hammer Auftritt einer Hammer Band!

Setliste Stallion

  1. Rise and Ride
  2. Down and Out
  3. Wild Stallions
  4. The Right One
  5. Kill Fascists
  6. Killing Time
  7. Underground Society
  8. Watch Out
  9. The Devil Never Sleeps
  10. Shadow Run
  11. From the Dead
  12. Kill Fascists
  13. Canadian Steele

RAM

In ähnlichem Stil geht’s weiter. Von den Kollegen in den Himmel gelobt, für mich jedoch eine Premiere auf die ich sehr gespannt bin: RAM! Im Underground wird ihr aktuelles Album „Rod“ geradezu vergöttert, auch Stallion Fronter Pauli erwähnte zuvor, wie sehr er sich auf diese Band freue. Ich staune derweil über die Tatsache, dass die schwedische Truppe bereits seit 1999 existiert…

Ram zocken ebenfalls Old School Metal, allerdings mit etwas weniger Speed als ihre Vorgänger. Leider hört man zu Beginn praktisch nichts vom Gesang, die Stimme von Fronter Oscar Carlquit geht in einem Soundbrei verloren. Doch der lässt sich davon kaum beeindrucken – eher ist das Publikum ob seiner Präsenz beeindruckt: Lange Haare, Bart, vollgepackt in Nieten und Leder– mehr Old School geht kaum! Gitarrist Harry Granroth erinnert mit seinem Outfit dafür stark an Manowar…

Als der Sound irgendwann dann doch besser wird, vermag der Fünfer richtig zu punkten. Vor allem das Doppel „Incinerating Storms (Ramrod the Destroyer, part 5)“ und „The Ursurper“ sind richtig stark, da schimmern vor allem die alten Judas Priest und auch Iron Maiden an allen Ecken und Enden durch. Kein Wunder feiert das Publikum die Jungs richtig ab. Der Stallion Fronter hat sich übrigens mittlerweile bis fast in die erste Reihe vorgekämpft und lässt seine Haare fliegen!

Auch showmässig gibt’s was auf die Augen: Ein Typ mit Maske, Zwangsjacke und Kettensäge (nein, nicht Alice Cooper…) macht die Bühne zwischendurch unsicher. Zum Ende kommt dieser Kettensägenmann dann mit Santa-Kappe zurück und verteilt auch noch Geschenke. Nach dem abschliessenden Gruppenfoto mit den Helfern, die sich bei Horst bedanken, stellt der Typ unter Beweis, dass die Säge durchaus echt ist, indem er sie kurzerhand noch anwirft…
Übrigens: Wer RAM selber mal erleben will, hat bald Gelegenheit dazu. Am 16. Februar 2018 gastieren die Nordlichter zusammen mit Portrait in der Musigburg in Aarburg.

Setliste RAM

1. Return of the Iron Tyrant
2. Eyes of the Night
3. Awakening the Chimaera
4. Gulag
5. On Wings of No Return
6. Sudden Impact
7. Incinerating Storms (Ramrod the Destroyer, part 5)
8. The Usurper
9. Machine Invaders
10. Infuriator

Grave Digger

Zwei Drittel des Programms sind bereits absolviert, und es ist noch nicht mal 21 Uhr. Gutes Zeitmanagement! Während draussen wieder die Feuerspeuzer am zündeln sind, wartet der grösste Teil der gut 800 Zuschauer auf die fraglos bekannteste Band des Abends. Grave Digger sind eine True Metal Legende, Chris Boltendahl hat in der bald einmal vierzig-jährigen Karriere unzählige Hymnen und Hits geschrieben, die jeder Metal-Fan im Traum mitsingen kann. Das Line-Up mit Drummer Stefan Arnold, Basser Jens Becker, Tastenmann Marcus Kniep und natürlich Saitenhexer Axel Ritt ist prima eingespielt. Schwache Konzerte gibt’s bei den Grabschauflern eigentlich nie. Auch heute nicht! Die fünf Herren starten furios mit dem Opener des aktuellen Albums „Healed By Metal“ und können sich sofort über die meisten Zuschauer des Abends freuen. Und die können sich umgekehrt über zahllose Hits freuen. „Witch Hunter“, „The Dark Of The Sun“, „Ballad Of A Hangman“, „Highland Farewell“, „Excalibur“ und und und. Chris versucht zwischendurch weihnachtlichen Spirit zu verbreiten und stimmt „Stille Nacht, Heilige Nacht“ an, welches vom Publikum erstaunlicherweise ziemlich intensiv mitgesungen wird. Naja, mir persönlich gefällt dann „Hallelujah“ doch deutlich besser… Für eine geniale Stimmung sorgt dafür „Ballad Of Mary (Queen Of Scots)“. Eine grossartige Nummer, die heute den Weg in die Setliste gefunden hat und mit hunderten Handy- und Feuerzeuglichtern untermalt wird. Zweifellos ein tolles Highlight!

Mittlerweile sind auch einige Mitglieder von Emerald Sun sowie von Stallion im Publikum anzutreffen. Bei den ersten Tönen von „Excalibur“ gibt’s für Pauli kein Halten mehr, und man sieht nur noch seine fliegende Mähne direkt vor der Bühne…

„Rebellion (The Clans Are Marching)“ beendet standesgemäss den regulären Teil, bevor mit „The Round Table (Forever)“ (fantastisch!) und „Heavy Metal Breakdown“ der Abschluss kommt. Einmal mehr sehr beeindruckend zu sehen, was Axel da aus seiner Klampfe herausholt, während er am Bühnenrand in die Knie geht! Nach 80 Minuten ist das Spektakel zu Ende und Grave Digger verabschieden sich vom feiernden Publikum.

Alles im grünen Bereich somit? Nicht ganz. Es gibt kaum eine Band, deren Setlist zu (gefühlten) 80% so vorhersehbar ist. Da ist sicher ein Dutzend Songs, die einfach immer im Programm sind. Nun ist es ja nicht so, dass Auftritte der Totengräber Mangelware wären. Und man hat doch immerhin neunzehn (grösstenteils starke) Studioalben in der Hinterhand! Warum nicht mal Dinge wie „The Dark Of The Sun“, „Witch Hunter“, „Killing Time“ oder auch „Excalibur“ auswechseln? „Grave In The No Man’s Land“, „Valhalla“, „Baphomet“ – das wären mal tolle Alternativen…

Doch abgesehen davon, dass man es eh nie allen recht machen kann, überzeugen Grave Digger auch heute und sind schlussendlich klar die Nummer Eins des Tages!

Setliste Grave Digger

  1. Healed By Metal
  2. Lawbreaker
  3. Witch Hunter
  4. Killing Time
  5. Ballad of a Hangman
  6. The Dark of the Sun
  7. Hallelujah
  8. The Ballad of Mary (Queen of Scots)
  9. Tattooed Rider
  10. Season of the Witch
  11. Highland Farewell
  12. Excalibur
  13. Morgane LeFey
  14. Rebellion (The Clans Are Marching)
  15. The Round Table (Forever)*
  16. Heavy Metal Breakdown*

*Zugaben

Axxis

Einer geht noch. Gute Laune zum Abschluss ist angesagt – Bernie Weiss ist zurück mit Axxis. Vor knapp fünf Monaten beendete die Truppe das diesjährige Bang Your Head!!! Festival auf äusserst furiose Art und Weise. Heute sind allerdings deutlich weniger Besucher in der Halle, doch das tut dem Spass keinen Abbruch. Veranstalter Horst sitzt während der ersten Songs mit zufriedenem Lächeln im Fotograben, während Axxis mit „Heavy Metal Brother“ und „Tales Of Glory Island“ gleich mal den Tarif bekannt geben.

Blickfang neben Rampensau Bernie ist zweifellos Basser Rob Schomaker, der Kerl steht kaum eine Sekunde still und schüttelt permanent seine Haarpracht. Was auf Fotos je nachdem recht speziell aussieht… Bernie hingegen zeigt sich zu Beginn wieder mal als Quasselstrippe. Aber er gehört definitiv zur unterhaltsamen Sorte und spielt mit dem Publikum wie kaum ein anderer! Doch dann gilt für eine Weile nur die Musik! Egal ob jemand an der Party stirbt („Somebody Died At The Party“) oder ob’s um die „Hall Of Fame“ geht: Axxis überzeugen auf ganzer Linie. Das Instrumental „Trash In Tibet“ wird mit einem Drum Solo ergänzt, bei dem Dirk Brand mit Leuchtsticks spielt. Bernie meint anschliessend lapidar, dass man die Band nun auch ohne Sänger buchen könne. Es kostet einfach mehr….

„Touch The Rainbow“. Fans wissen, was jetzt kommt… Und Bernie erzählt auch erstmal die Story von Jakob, der beim letzten Auftritt hier die Bühne vollgereihert hat. Soweit kommt’s heute allerdings dann glücklicherweise nicht. Der Sänger holt sich ein gerade mal 5-jähriges Mädchen auf die Bühne und die entpuppt sich angesichts ihres Alters als ziemliches Talent. Ob mit Schellenring oder an der Trommel: Die Kleine (übrigens stilecht im „Pumpkins United“ Shirt!) hält durch und kriegt kräftigen Applaus.

Doch jetzt ist fertig lustig. Axxis besinnen sich wieder auf ihre härtere Seite und ziehen mit „Heavy Rain“ vom 2009er Output „Utopia“ wieder die Schraube an, auch „Heaven In Black“ sorgt für allgemeines Köpfe schütteln.
Da ich mich heute verkehrstechnisch auf meine Kollegschaft verlasse und die langsam den Heimweg antreten wollen, verpasse ich das Finale, welches gemäss Setliste aus „Fire And Ice“, „Living In A World“ und „Kingdom Of The Night“ besteht. Doch auch ohne diese Songs zu hören kann man sagen, dass auch Axxis von A bis Z alles richtig machen. Wie alle anderen Bands vorher…

Setliste Axxis

  1. Heavy Metal Brother
  2. Tales of Glory Island
  3. Little War
  4. Somebody Died at the Party
  5. Stay Don’t Leave Me
  6. My Little Princess
  7. Hall of Fame
  8. Trash in Tibet
  9. Touch the Rainbow
  10. Heavy Rain
  11. Heaven in Black
  12. Little Look Back
  13. Fire and Ice
  14. Living in a World
  15. Kingdom of the Night

Das Fanzit

Eine gelungene Premiere der Bang Your Head Weihnachtsfeier! Organisatorisch gibt es nichts zu bemängeln. Dass die Halle soundtechnisch nicht das Gelbe vom Ei ist, ist auch keine neue Erkenntnis, das weiss man im Vorfeld. Doch ehrlich gesagt war es heute mehrheiltich problemlos, Hut ab!  Die Bandauswahl ist prima, zumal hier auch einigen „kleineren“ Bands mal eine Chance gegeben wird. Und die haben allesamt diese Chance auch genutzt!
Dass die Zuschauerzahl schlussendlich kaum den vierstelligen Bereich erreicht hat, ist allerdings schon recht schade. Diesbezüglich ist sicher noch Luft nach oben.

Über das Bon System für Speis und Trank kann man zwar geteilter Meinung sein, aber bei der Umsetzung klappt auch hier alles tadellos, Wartezeiten sind ein Fremdwort. Ich gehe mal davon aus, dass es nächstes Jahr zu einer Neuauflage kommen wird. Wenn das Billing wieder so geschmackvoll zusammengestellt ist, dann ist wohl die nächste Fahrt nach Balingen fällig…

Fotos von der Bang Your Head Weihnachtsfeier 2017 (Kaufi)


Wie fandet ihr das Festival?

16.12.2017
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