NE OBLIVISCARIS – Citadel

Progressive Metal
06.01.2015

Der grosse Kontinent Down Under ist eher für kernigen Metal und Hard Rock der Marke AC/DC, Rose Tattoo bekannt in der Musikszene. Aber im Jahre 2003 fanden sich die Musiker von NE OBLIVISCARIS in Melbourne zusammen, um ihr Faible für schottische Clans und insbesondere R.R. Martins GAME OF THRONES in ein musikalisches Gewand zu stecken.

Die Band hat nur ihren zweiten kompletten Silberling am Start. Auch darauf führen sie den eingeschlagenen und umjubelten Weg stoisch weiter. Sie haben ganze 6 Songs auf dem Album drauf, von denen fungieren 3 Stück als Intro, Zwischenspiel und Outro mit einer Länge von je ca. 3 Minuten und die anderen 3 Kompositionen gehen dann ans Limit, wo es nichts unter 10 Minuten gibt.

Aber trotz der Länge kommt nie Langeweile auf. Sie wissen es interessant und Facettenreich zu musizieren. Trotz allem progressiven rollen sie heftige Soundwände vor sich her. Mal geht’s relativ ruhig und absolut melodiös zu und her um im nächsten Moment zu einem wilden Massaker zu werden. Mit den Streicher Einlagen und den ruhigen Passagen wird’s dann eher melancholisch und schwer aber das der Hörer nicht ganz in ein Loch fällt ballern sie einem danach die vernichtenden Riffs und Beats um die Lauscher. Von den Vocals her gibt’s mit den 2 Sängern auch verschiedene Varianten sprich Tim Charles bietet die cleanen Parts und Xenoyr ist dann für die heftigen Growl Attacken zuständig.

Wer auf heftigen Metal mit verschiedenen Elementen, die nicht immer ganz unkompliziert miteinander arbeiten, steht muss unbedingt ein oder auch gleich beide Lauschlappen in das Album reinhängen.

 

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Trackliste

  1. Painters Of The Tempest (PartI): Wyrmholes
  2. Painters Of The Tempest (Part II) :Triptych Lux
  3. Movement I : Creator
  4. Movement II : Cynosure
  5. Movement III : Curator
  6. Painters Of The Tempest (Part III) : Reveries From The Stained Glass Womb
  7. Pyrrhic
  8. Devour Me, Colossus (Part I) : Blackholes
  9. Devour Me, Colossus (Part II) : Contortions

Album Review Bewertung

Autor Bewertung: 8/10



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06.01.2015
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