NEED2DESTROY – Genoma

Alternative Metal
25.01.2015

Das nenne ich einen Multikulti Haufen. Zusammengefunden haben sie sich in der ostwürtembergischen Provinz aber die Herkunft der einzelnen Musiker ist rund um die Kugel verteilt. Gerade Sänger Diego Carabajal kommt aus Argentinien und singt auch in seinem angestammten Dialekt dem Kastellan. Von daher ist es für uns Europäer etwas schwieriger den Lyrics auf den Grund zu gehen. Aber schauen wir deshalb auf die Musik. Diese ist auch als eine Art Bastard zu bezeichnen. Sie bringen Elemente aus dem traditionellen Metal mit Groove genauso in ihren Tracks unter wie 70es Elemente und Thrash Metal.

So eine Mischung zu machen ist ja grundsätzlich eine gute Sache. Aber bei Need2Destroy geht das ganze eher in die Richtung Lärm. Alles in allem ist es sehr holprig und knarzig. Die cleanen Vocal Parts wollen sich auch nicht so in die Songs einfügen. Man merkt den Liedern an das die Musiker versuchen Spass reinzubringen aber das gelingt auch nur bedingt. Es hat sicherlich gute Metal Sequenzen aber sie haben doch noch einiges zu schleifen wenn sie weiterkommen wollen.

 

Trackliste

  1. 40’000 litre
  2. El Rio
  3. Uno
  4. La Peste
  5. g.e.n.o.m.a

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25.01.2015
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